Über mich
Mein Lebensweg ist geprägt von unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen, die meine Sicht auf die Welt und meine Kunst nachhaltig beeinflusst haben.
Schon als Kind fiel mir die Malerei leicht. Farben waren für mich ein Teil meines Seins, mit denen ich mich intuitiv ausdrücken konnte. Damals ahnte ich jedoch nicht, dass darin eine Begabung und vielleicht sogar ein Lebensweg liegen könnte.
Mit etwa 38 Jahren fand ich überraschend wieder zur Malerei zurück. Einen Plan hatte ich nicht, doch ich brannte dafür, mich auszudrücken. So entstanden großformatige abstrakte Werke in Öl mit kraftvollen Strukturen. Diese kreative Phase half mir, meine Gefühle sichtbar zu machen. Es folgten Jahre mit Aufs und Abs, die die Kunst in den Hintergrund rückten.
Erst im vergangenen Jahr begegnete ich einer Künstlerin, deren Arbeiten meine Leidenschaft für die Kunst neu entfachten. Durch sie fand ich zu Strukturen, Schichten und unterschiedlichen Materialien und schließlich zu meiner eigenen künstlerischen Ausdrucksform. Mein Leitsatz lautet: „Struktur trifft ART.“
Aus Marmormehl und Sumpfkalk entstehen zunächst raue, lichtdurchlässige Oberflächen. Diese Schichten sind weit mehr als ein Untergrund – sie bilden den Ausgangspunkt eines kreativen Dialogs. Mit Farbpigmenten, Sand, Asche, Kaffee und weiteren Materialien entwickle ich Schicht für Schicht ein Werk, das sich während der Arbeit stetig verändert. Ich arbeite intuitiv und lasse mich von dem leiten, was auf der Leinwand entsteht.
Mich fasziniert das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und deren Zusammenspiel. So entstehen Bewegung, Tiefe und Ausdruck. Jedes Bild strahlt seinen eigenen Charakter aus und gibt Raum für die Wahrnehmung und Interpretation der Betrachtenden.
Für mich ist Kunst mehr als das Erschaffen eines Bildes. Sie ist ein Weg, Erlebtes zu verwandeln und immer wieder Neues zu entdecken.
Heute verstehe ich meine Kunst als Ausdruck meines Lebens. In jedes Bild fließen meine Erfahrungen ein. Jede Struktur, jede Farbe und jede Schicht erzählt davon, dass Schönheit oft dort entsteht, wo ich Wandel zulasse.